Middle of Nowhere
August 25th, 2008Die letzten Tage meiner Reise habe ich eher im Middle of Nowhere verbracht.
Wir waren in den Drankensbergen. Eine super schöne Landschaft und wir haben sie gleich 6 Stunden lang bewandert, man war ich fertig danach. Aber es hat sich echt gelohnt! Wir sind im T-Shirt durch Afrika gelaufen während auf den Bergspitzen Schnee lag. Von da aus ging es dann endlich wieder ans Meer, an die so genannte Wildcoast. Eine irre Landschaft dort und noch ziemlich unerschlossen.
Unser erster Stopp führte uns nach Port St. Johns wo wir die Muddcaves besucht haben. Wie der Name schon sagt handelt es sich dabei um Matschhöhlen. Man wird dort also in eine Höhle geschickt, in der man sich mit gelbem Matsch beschmiert, danach kann man Schwefelwasser trinken (ekelhaftes Zeug) und dann geht man weiter zu so einem Schlammloch wo man dann auf den gelben Matsch noch schwarzen Matsch schmiert. Geendet sind wir dann zum Abwaschen im Meer und angeblich war das alles ganz toll fuer die Haut, Aloe Vera ist bestimmt nichts dagegen!
Danach ging’s weiter nach Bulungula, einem kleinen Xhosadorf am Meer, dass man nur mit einem 4by4, also einem richtig guten Jeep erreichen kann. Mitten im Nichts stehen dann ein paar Rundhütten direkt an der Küste und es ist traumhaft dort. Es gibt nur Wind und Solarenergie und die Dusche muss man mit Parafin anheizen…naja war da nicht so gut drin. Entweder sie war zu kalt oder brühheiß…egal…schön wars trotzdem. Und als wäre das alles nicht schon paradiesisch genug, hab ich, sitzend auf einer Baumschaukel auch noch einen Wal fröhlich im Meer rum springen sehen.


