Endlich in Namibia
August 16th, 2008Endlich geht es los über die Grenze nach Namibia. Und was soll ich sagen? Unendliche Weiten, keine Menschenseele weit und breit und durchweg nur Schotterstrassen mal mehr, mal weniger gut…aber mein kleiner Chico ist mir ja ein treuer Freund geworden und hat bis jetzt noch alles gut überstanden. toi toi toi! Das erste Ziel war der zweit größte Canyon der Welt. Den haben wir uns bei einer 3km Wanderung natürlich auch angeschaut. Viel Schöner als ein ausgetrockneter Canyon waren allerdings die kleinen Dassies, hätte am liebsten einen mit nach Hause genommen.
Von da aus ging es weiter nach Lüderitz, eine deutsche Dimantengräberstadt an der Küste. Dort bin ich ganz versunken in ein Gespräch in Flip Flops gegen einen Hydranten gelaufen und hab mir meinen großen Zeh ganz dolle angehauen. Früher haben hier jedenfalls deutsche Diamantengräber gelebt, ob die damals auch schon Hydranten hatten? Alles dort ist jedenfalls auf Deutsch und die Häuser sind zum größten Teil noch begehbar allerdings voll mit Sand, da die Stadt nun mitten in Sanddünen liegt. Danach ging es weiter nach Sossuvlei. Das liegt mitten im Namib-Naukluft-Nationalpark und ist eigentliche eine große Sandwüste. Dort haben wir uns, fit wie wir sind, auf den 5km langen Marsch durch weichen Sand gemacht um eine der größten Sanddünen der Welt zu bewundern. Diese ist 170 Meter hoch und blieb für uns ziemlich unerreichbar, da wir zu schwach waren um die Düne noch zu erklimmen. Dafür hat sich uns ein traumhaftes Bild geboten, nachdem wir über eine kleine Düne drüber gestiegen sind. Mitten zwischen dem ganzen Sand war eine riesige weiße Fläche aus Lehm, auf der lauter schwarze tote Bäume standen.
Das ist das so genannte Deadvlei, ein ausgetrockneter Salzsee.





das untere bild ist doch ein windows standart hintergrund bild oder
??
natürlich nicht, aber ich muss zugeben, dass es ein Kumpel gemacht hat und ncih ich selbst, bei uns war dort ebsseres Wetter