Lekker Afrika

Lekker Afrika
Meine Zeit in Afrika.

Etosha NP Namibia

August 18th, 2008

Unser nächster Programmpunkt war der Etosha Nationalpark im Norden Namibias. Auf einer riesigen Fläche leben dort alle erdenklichen wilden Tiere. Die Umzäunung der Fläche dient nur dazu die Tiere vor den angrenzenden Strassen zu bewahren, das heißt sie leben dort im Prinzip in freier Wildbahn. Besucher dürfen den Park nur auf Schotterstrassen mit dem Auto befahren und ihr Gefährt auch nicht verlassen. Zum Übernachten gibt es drei Camps die nachts mit hohen Zäunen vor wilden Tieren geschützt werden. Es war traumhaft mit dem Auto zu verschiedenen Wasserlöchern zu fahren und die unterschiedlichsten Tierarten zu beobachten. Wir haben Zebras, Springböcke, Nashörner, Giraffen, Elefanten und sogar Löwen sehen können. Nach einem Tag war das jedoch schon wieder vorbei. Da die Camps mit Sonnenuntergang schließen und wir natürlich spät dran waren haben wir eine Kurve der Schotterstrasse etwas unterschätzt und das nicht vorhandene ABS meines Autos getestet. Diese Aktion hat uns direkt über einen ziemlich großen Stein gegen einen Baum geführt. Das Vorderrad stand im 90Grad Winkel von der Achse ab und das eine Hinterrad baumelte fröhlich in der Luft. In unserem jugendlichen Leichtsinn kamen wir zudem noch auf die tolle Idee, dass man 9km zum Camp durch einen Park voller wilder Tiere und bei fast untergegangener Sonne doch problemlos schaffen sollte. Zum Glück haben uns sehr schnell ein paar andere Touristen eingesammelt und ins Camp gebracht. Am nächsten morgen haben wir von en Ranchern erfahren dass ein Löwe und eine Hyäne an dem Auto gewesen sein mussten. Wären wir doch drin geblieben, das wäre ein Abenteuer geworden. Aber alles wird gut und so war’s auch dieses Mal. Das Auto konnte, trotz Achsbruch und deutschen Totalschaden natürlich repariert werden. Da wir solange aber ohne Auto da saßen und man das Parkcamp aufgrund der Tiere nicht zu Fuß verlassen darf, hatten ein Angestellter des Parks dann so viel Mitleid mit uns, dass uns einer von ihnen auf eine ganz private Safari mitgenommen hat. Mit ihm sind wir zu einem für Touristen unzugänglichen Wasserloch gefahren wo wir gleich mal ein schwarzes und drei weiße Nashörner gesehen haben.

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